EVA-Stipendiaten
EVA wird gesponsert. Die Foto- und Medienbranche unterstützt den Fotografennachwuchs mit Stipendien, Ausstattung, speziellen Aktionen, Veranstaltungen und Projekten.
Stipendiatin 2006: Sabrina Weniger im Interview
Welche Gründe haben Sie bewogen, Fotografin zu werden?
Nach dem Abitur wollte ich in eine künstlerische Berufsrichtung gehen. Meine ursprüngliche Idee, Grafik-Design zu studieren, gab ich jedoch schnell wieder auf und entschloss mich, ein „handfestes“ Studium als Diplompädagogin zu absolvieren. Meine „Kreativität“ setzte ich 2003 in einem Fotokurs ein und eine Reise nach New York warf meine bisherige Lebensplanung um: Fotografie war mein Ding! Wie und wo konnte ich Fotografin werden? Also war Internet-Recherche angesagt: PHOTO+MEDIENFORUM KIEL! Zufällig las ich diesen Zeitungsartikel mit einem ausführlichen Bericht über die Fotografen-Ausbildung in der Prinz und mein Vorhaben wurde konkret! Komisch, wie viele meiner Freunde das Kieler Forum bereits kannten und mit totaler Begeisterung darüber sprachen?
Wie sehen Sie Ihre Zukunftschancen nach der Ausbildung?
Sehr gut: Die vielen hervorragenden Kontakte des Forums, ein Gesellenbrief und Zertifikat und eine ganz komprimierte und praktische Ausbildung. Gute Voraussetzungen, eben viele Chancen! Was kann einem Besseres passieren?
Welche Erwartungen haben Sie an den Lehrgang?
Eigentlich keine! Nur den Wunsch, so viel wie möglich zu lernen und mitzunehmen! Fotografie von A−Z. Besonders gut finde ich das Management-Training und die Offenheit für Neues!
Wie empfinden Sie die Lern-Atmosphäre am PMF und im Lehrgang?
Sehr gut! Alle Teilnehmer bringen ganz unterschiedliche Voraussetzungen, Ansichten und Fotografie-Erfahrungen mit. Das Zusammenarbeiten und kennen lernen ist schon nach den ersten paar Tagen prima!
Wie beurteilen Sie die Kompetenz und den Einsatz der Dozenten?
Alle Dozenten sind total offen und vermitteln ihr Wissen mit überzeugender Begeisterung. Egal, ob Theorie, Kreativität oder Praxis. Besonders die Basics werden spannend weitergegeben. Besonders gut ist die Einstellung der Dozenten: Uneingeschränkte Möglichkeiten, aktive Unterstützung, globale Sichtweisen. Das schafft totale Freiräume und lässt einem alle Möglichkeiten offen! Die Themen stimmen. Durch die individuelle Betreuung jedes einzelnen bei uns, haben wir rund um die Uhr Unterstützung.
Wie finden Sie die Ausstattung und technische Unterstützung des Forums?
Es ist richtig prima, dass wir alles ausprobieren können, den immensen Fundus intensiv testen, neue Techniken und Möglichkeiten kennen lernen und für uns entdecken können.
Was würden Sie sich noch wünschen?
Es ist eine Super-Ausbildung, alles stimmt! Ich wünsche mir eine gute Zeit hier und denke, dass ich meinen eigenen Weg finden werde.
Einige Zeit später nach dem erfolgreichen Abschluss und mit den ersten Berufserfahrungen:
„Und danach ging´s gleich weiter: Fotoassistenzen bei verschiedenen Düsseldorfer Fotografen. Nach zahlreichen freien Projekten entstand die Fotoserie zum Thema „my home is my castle“, in Zusammenarbeit mit Thea Fischer, ebenfalls EVA-Absolventin. Augenblicklich bestimmt die Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „prinz“ in Düsseldorf den Tagesablauf. Eine Fotostrecke für ein Magazin, das anlässlich einer Streetwear-Messe erscheint, und Portraits von Musikern und Künstlern sind ebenso in Arbeit. Und aktuell in Planung steht eine Reportage über Ostdeutschland sowie eine weitere Reportage über die Kneipen- und Gastrokultur in Düsseldorf auf der Tagesordnung. Darüber hinaus entstehen eine Serie über und mit Musikern und eine Modestrecke u.a. mit Thea Fischer.“
Stipendiat 2006: Jessica Zumpfe
Jessica Zumpfe beeindruckte den Prüfungsausschuss als eine der Besten mit einer überzeugenden Abschlussarbeit. Als Siegerin des Landeswettbewerbs der Handwerksjugend 2001 in Schleswig-Holstein wurde sie ausgezeichnet und ist damit die beste Fotografenauszubildende ihres Jahrgangs.
Stipendiat 2007: Robert Schlossnickel
Aus einer großen Anzahl von Bewerbern hat sich der 21jährige Abiturient aus Zwickau für das Stipendium qualifiziert. Herausragend in Qualität und Kreativität der eingereichten Arbeiten waren sowohl die geforderten fünf freien Arbeiten, als auch die Arbeiten zum Thema „Essen und Trinken“. Das Medium Fotografie und Film faszinierte Robert Schlossnickel schon seit mehreren Jahren. Er bringt bereits Erfahrungen bei Wettbewerben, diversen Foto- und Filmprojekten sowie Ausstellungen mit, bei denen er aktiv beteiligt war!
Stipendiat 2008: Andreas Fabian Hopfgarten
Er kommt aus
Hamburg und hat dort Praktika bei den adP Photostudios und bei Kajetan Kandler
absolviert. Die dokumentarische und journalistische Reportagefotografie ist
sein Schwerpunkt, den er auch in seiner Freizeit ehrenamtlich für die Stadtteilzeitung
„Freihafen“ ausbaut und erweitert. Seine Kamera ist zu seinem ständigen
Begleiter geworden, und er zeichnet sich aus durch einen ungewöhnlichen Blick
auf die Dinge. Damit gelingt es ihm, Geschichten mit der Kamera mit
individueller Betrachtungsweise zu erzählen.

